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**** Short News ****

Das Don-Juan/July-Bootcamp der Seduction-News ist online!

Eine völlig überarbeitete Version des bekannten Don-Juan-Bootcamps, die explizit auch für Frauen geeignet ist. 

Die Anmeldung zum DJBC ist für kostenlos, das DJBC an sich ist kostenlos - so wie ihr das von der SN gewohnt seid!

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Ist die Liebe noch zu retten? PDF Drucken E-Mail

Schmetterlinge im Bauch gibt es schon lange nicht mehr, dafür Streit von früh bis spät. Die Freizeit wird getrennt voneinander verbracht, Sex ist nur noch lästige Pflicht. Hat der Alltag die Liebe eingeholt, ist es schwer, Frustrationen nicht auf den Partner zu projizieren und große Gefühle am Leben zu halten. An dieser Stelle ziehen viele Paare vorschnell einen Schlussstrich und beenden die Beziehung. Es muss aber nicht immer der radikale Schnitt sein: Oft hilft eine Trennung auf Probe.

Gerade in aufwühlenden Phasen der Krise neigen viele Paare dazu, Entscheidungen zu überstürzen. Wenn ein Partner beispielsweise betrogen wurde, ist es zwar verständlich, dass er im Affekt die sofortige Trennung möchte. Aber Zeit, um abzuwägen, sollte man sich trotzdem nehmen. In emotionalen Ausnahmesituationen ist die Urteilsfähigkeit getrübt. Wenn dann der erste Zorn verflogen ist, ist es aber vielleicht zu spät, das Beenden der Beziehung zu bereuen.

Da kann eine vorübergehende Auszeit die bessere Lösung sein. Dabei gehen beide Partner für eine gewisse Zeit ihre eigenen Wege und können so feststellen, ob ihnen das gut tut. «In bestimmten Situationen kann die Trennung auf Probe ein Befreiungsschlag sein», sagt Mathias Jung, Psychotherapeut am Dr.-Max-Otto-Bruker-Haus in Lahnstein. Die Pause gibt beiden Partnern Zeit, ihr Zusammensein zu überdenken und sich über Gefühle klar zu werden. Erst mit einem gewissen Abstand sind manche in der Lage, die Vorteile der Beziehung und des Partners zu sehen.

«Manchmal reicht schon eine räumliche Trennung, bei der die beiden als Paar aber noch zusammen bleiben», weiß Beziehungstherapeut Ragnar Beer von der Uni Göttingen. Häufig ist schließlich auch zu viel Nähe der Grund für die ständigen Streitereien.

Distanz muss und sollte allerdings nicht die totale Kontaktsperre bedeuten. «Die Trennung auf Probe ist keine Funkstille, sondern bedeutet harte Arbeit an der Beziehung», stellt Jung klar.

Bevor die Partner auseinandergehen, sollten sie deshalb genau klären, unter welchen Bedingungen ihre temporäre Trennung ablaufen soll und für beide funktionieren kann. Zur Sicherheit können die Vereinbarungen schriftlich festgehalten werden.

Fragen, die es unbedingt zu stellen und für sich zu beantworten gilt, sind:

Für wie lange trennen wir uns? (Zwischen einem Monat und einem halben Jahr ist laut Mathias Voelchert, Paar- und Organisationsberater in München, ideal.)

Unter welchen Umständen verkürzen wir das Experiment oder brechen ab?

Wer zieht aus der gemeinsamen Wohnung aus?

Wie wird der finanzielle Mehraufwand aufgeteilt, der durch Hotel, zusätzliche Miete, Waschsalon oder Pendeln entsteht?

Wie, wo und wann treffen wir uns? (Empfehlenswert sind laut Lisa Fischbach von elitepartner.de ein bis zwei Treffen pro Woche an einem neutralen Ort.)

Wo bleiben die Kinder? Wann darf der vorübergehende Ex-Partner sie sehen?

Wie erklären wir den Kindern die Trennungsphase?

Wie gehen wir mit Feiertagen, Urlauben, Geburtstagen und gemeinsamen Einladungen um?

Wer soll von der Trennung auf Probe informiert werden? Wie gehen wir mit neugierigen Nachfragen um?

Wollen wir in der Trennungszeit miteinander schlafen?

Sind Flirts oder Sex mit anderen erlaubt?

Falls ja, erzählen wir uns davon?

Wichtig ist zudem die Absprache, während der Trennungsphase noch keine Entscheidungen fällen zu wollen. Das passiert idealerweise im Nachhinein im gemeinsamen Gespräch. Die Partner sollten, während sie getrennt leben, nur ihre eigenen Gefühle beobachten. «Einige Paare sind über die Jahre zu einer Art Zwei-Komponenten-Kleber geworden und haben sich ganz auf den anderen eingestellt», sagt Jung. Während der Trennung auf Probe würden viele dann alte Bedürfnisse oder neue Vorlieben entdecken. Hilfreich kann es auch sein, in der Trennungszeit Tagebuch zu schreiben, um Gefühle und Entwicklungen festzuhalten.

Als Ergebnis der Trennung auf Zeit sind alle erdenklichen Beziehungsmuster möglich. Es gibt Paare, die reumütig zueinander zurückkehren und alles wie zuvor haben möchten, solche, die auseinanderziehen, aber zusammenbleiben und die, die sich endgültig trennen.

Machen Sie sich keine Illusionen, dass sich der andere während der Trennungsphase grundlegend ändert. Das passiert nur in Ausnahmefällen. Trotzdem kann die Kurzzeittrennung eine Chance für die Liebe sein. 

Lesetipp: Ist Ihre Beziehung noch zu retten?, Michael S. Broder, mvg-Verlag, 216 Seiten, 2007, 9,95 Euro.

Quelle: News - Gesundheit News - Trennung auf Zeit - Ist die Liebe noch zu retten?
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Baby, komm her knutschen! PDF Drucken E-Mail

Inka Bause, Vera Int-Veen und Britt Hagedorn. Diese Namen stehen für balzende Bauern, schmachtende Schwiegertöchter und flirtende Pummelchen. 2011 war bei RTL und Sat.1 das Jahr der Kuppelshow-Kämpfe. Die Zuschauer hatten die Qual der Wahl zwischen kitschiger Romantik mit ganz viel Herzchenglitter, schmalzigen Inszenierungen plumper Erotik und per Knebelvertrag angeordneten Knutschereien. Keine leichte Entscheidung, zumal allzu oft die Grenze des gutes Geschmacks meilenweit überschritten worden ist. 

Welches waren die peinlichen Höhepunkte der Kuppelshows 2011? News.de gibt einen Überblick: 

Schwiegertochter gesucht Vera Int-Veen ist bei RTL die Frau fürs Grobe. Wenn sie nicht gerade Mietpreller jagt oder Messie-Wohnungen entrümpelt, dann versucht sie Muttersöhnchen an die holde Damenwelt zu verschachern. Richtig viel Erfolg hatte sie 2011 damit allerdings nicht. Werden die Frauen etwa anspruchsvoller? Oder doch die Single-Söhne noch unvermittelbarer? Ob der flotte Frisör Sven oder Kuscheltiersammler Maik - die Damen suchten wieder das Weite. 

Bauer sucht Frau Mehr Erfolg als Vera Int-Veen hatte die RTL-Chefkupplerin Inka Bause. Keine andere bringt einsame Bauern so schön schmalzig unter die Haube. Aber auch die aktuelle siebte Staffel von Bauer sucht Frau kam nicht ohne Skandale aus. RTL flog mit seinen Knebelverträgen für die Kandidatinnen auf. Küsse, die die Fernsehzuschauer zu sehen bekamen, sollen angeordnet und inszeniert worden sein. Trotzdem gab es mindestens drei Happy Ends: Pferdewirt Philipp liebt nun Zahntechniker Veit, Iris ihren Schweinebauern Uwe und Bayerin Petra bekam von Gerold einen Heiratsantrag.

Schwer verliebt Britt Hagedorn musste für Sat.1 gegen diese Kuppel-Übermacht von RTL ankämpfen. Bei Schwer verliebt sollte sie aus pummeligen Singles glückliche Pummelpaare machen. Doch dieser Versuch floppte total. Schwer verliebt zählt zu den schlechtesten TV-Formaten überhaupt. Zum Teil sozial und geistig sehr eingeschränkte Kandidaten wurden dort derart vorgeführt, dass die Zuschauer am Ende fassungslos waren. 

Großstadtliebe Erfreulich gemäßigt ging es hingegen mit Miriam Pielhau bei RTL und Großstadtliebe zu. Zumindest zum Auftakt mussten die Zuschauer keine Scheußlichkeiten ertragen. Nun gut, bis auf die Tatsache, dass die Singles ihre Fotos auf Megaplakaten durch die Stadt kutschieren müssen - in der Hoffnung, dass sich jemand für sie interessiert. So ganz ohne Erniedrigung findet man bei RTL eben doch nicht die Liebe seines Lebens.

Liebes-Alarm! A propos Erniedrigung. Mit Andrea Göpel schickte Sat.1 eine zweite Kupplerin ins Rennen gegen RTL. Sie sollte mit Liebes-Alarm! die erwünschte Quote bringen. Alarmierend war allerdings nur, wie mies diese Show ist. Andrea Göpel sollte sich am besten wieder um verwilderte Kleingärten kümmern. Bei SOS Garten pflanzt sie Blümchen und dekoriert Terrassen, da kann sie nicht ganz so viel falsch machen. Und der Schämfaktor für die Zuschauer ist auch viel, viel geringer. Zum Glück.

Nur die Liebe zählt 2011 wird als das Jahr in die Fernsehgeschichte eingehen, in dem Mister Romatik Kai Pflaume zum letzten Mal für Sat.1 Nur die Liebe zählt moderierte. Der Liebling aller Schwiegermamis hatte nach 17 Jahren keine Lust mehr auf Herzschmerz und Schmalz - er machte einfach Schluss. Wie unromantisch!

Für die letzte Staffel mit Pflaume testete der Sat.1 gleich noch einen neuen Sendeplatz aus. Statt sonntags wurde nun immer freitags versöhnt und verkuppelt. Quotentechnisch hat?s nichts genützt, und wer Nachfolger von Kai Pflaume werden soll, ist auch noch offen. Vielleichts macht?s ja Thomas Gottschalk.

Auf jeden Fall bekommt der Pflaum?sche Nachfolger ein solides Erbe. Nur die Liebe zählt gehört zu den am längsten bestehenden Unterhaltungsshows im deutschen Fernsehen. Seit 1994 gab es in Sat.1 bis jetzt 32 Staffeln, im März 2011 lief die 340. Ausgabe der Show. Dafür reiste Kai Pflaume mit seinem Caravan of Love zu den Heirats- und Liebeswilligen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Nun sagt Kai bye bye?

Quelle: News - Medien News - Das Kuppelshow-Jahr - Baby, komm her knutschen!
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Sadomaso mit dem Fahrradschlauch PDF Drucken E-Mail

Das zunehmende ökologische und fleischfreie Bewusstsein der Menschen, das sich im Wachstum von Bio-Angeboten oder Alnatura-Filialen zeigt, dringt nun auch in die Welt der Erotik. Der Trend kommt aus den USA, nun ist er auch in Deutschland angekommen. In flauschigem Ambiente, in Wohnzimmeratmosphäre gibt es seit Ende Oktober 2011 in Berlin-Kreuzberg nun Dildos, Peitschen, Kondome ? alles streng ökologisch, ohne jeglichen Tierzusatz, ohne Glycerin, ohne Plastikanteile. Der Sex-Shop «Other Nature» ist nach Angaben der beiden Geschäftsführerinnen der erste vegane Ausstatter für die lustvollen Stunden des Lebens.

Der Shop ist vor allem für Frauen mit Wunsch nach Erotikzubehör gedacht, deren Wünsche nun wirklich ernst genommen werden könnten, sagt Geschäftsführerin Anne Bonnie Schindler im news.de-Gespräch. Sie ist 31 Jahre und hat früher selbst in einem herkömmlichen Sex-Shop gearbeitet. «Einen mit Wichskabinen und dunklen Latex-Vorhängen. Und ich habe damals festgestellt, dass Beratungsgespräche sehr schnell intim werden.» Dieser Intimität soll im neuen Sex-Shop Rechnung getragen werden. Deshalb stehen im Kreuzberger Laden alte Sessel, veganes Gebäck - sie kreieren die Flausch-Atmosphäre. «Es stehen keine Plastikverpackungen herum, sondern Einzelstücke, die man anfassen kann».

Bewegtbilder ökologischer Kopulationsorgien

«Wir verzichten komplett auf Produkte mit tierischem Inhalt», sagt Anne. Konventionelle Kondome etwa würden oft mit dem Milcheiweiß Casein hergestellt. «Aber auf der Packung steht davon nichts.» Auch Gleitgele würden zum Teil tierisches Glycerin enthalten. Wer aber im veganen Sex-Shop einkauft, bekommt ein rein pflanzliches Schmiermittel. Weil sich der Shop speziell an Frauen richtet, sind zahlreiche Bio-Tampons und «Diva-Cups» erhältlich. Das sind kleine Trichter, die als Alternative zu Tampons oder Binden auswasch- und wiederverwendbar sind. Auch Klebebänder und «Patches» gibt es, die Frauen zur Zierde auf der Brust tragen können.

«Ich finde, dass Dildos nach einem Duschvorhang riechen», sagt Anne und schmunzelt. Grund sei, dass die Kunstpenisse in Deutschland zwar Silikon-Dildo genannt werden dürfen, auch wenn viele Plastikstoffe enthalten seien. «Etwa sogennante Parabene, die schlecht für den Körper sind», sagt Anne. «Deshalb achten wir auf hochwertige Produkte, die anti-allergen sind und die man, sofern keine Batterien drin sind, auch waschen kann.»

Vegane Lederpeitschen knallen besser

Auch Pornos werden das Angebot des feministischen Sex-Shops füllen, aber gute natürlich. Die ökologische Bewegung im Porno ist nichts Neues - die Aktivisten der «Fuck for Forest»-Bewegung etwa riefen zu Bewegtbildmaterial von Amateurkopulationen auf. Wer vögelt, kann andere Vögel-Videos sehen. Wer nur die Videos sehen will, muss zahlen; und mit dem Geld soll Regenwald gekauft und gerettet werden.

Zurück nach Berlin: Auch eine vegane Sadomaso-Peitsche haben die beiden Frauen von «Other Nature» im Angebot. Sie besteht nicht mehr aus Leder, sondern aus alten Fahrradschläuchen, entworfen und mit exklusiven Handgriffen versehen von der Künstlerin Anton Blume. Zudem sei Gummi im Vergleich zu Leder «schmerzhafter und damit beliebter in der SM-Szene», so die Geschäftsführerin.

Quelle: News - Gesellschaft News - Veganer Sexshop - Sadomaso mit dem Fahrradschlauch
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Fremdschämen für Fortgeschrittene PDF Drucken E-Mail

Walther hat den Vogel mal wieder abgeschossen. Nachdem er schon in der ersten Folge der RTL2-Doku-Soap Traumfrau gesucht über geblümten Tässchen in Tränen ausgebrochen war und eine Dame mit selbstgebastelten Geldscheinen beschämt hatte, nestelt der Lüstling im Spießerpelz diesmal beim ersten Date Flusen von Nathalias Brust und zettelt in einer Diskothek einen hochnotpeinlichen Eklat an, weil er eine Dame, die sich nicht freiwillig auf die Tanzfläche bugsieren lässt, dann eben dorthin tragen will.

Mit Partnervermittlerin Ksenia Droben, die den 50-Jährigen an die russische Frau bringen soll, möchte man nicht tauschen. Sie muss mitansehen, wie der Reisebürokaufmann in Sankt Petersburg von einem Fettnapf in den nächsten taumelt und sich dann auch noch als komplett beratungsresistent entpuppt. Dass sich die junge Journalistin von ihm in der Kutsche nicht befummeln lassen wollte und die Flucht ergreift, bringt Walther nicht ins Grübeln: «In mir steckt halt ein kleiner Italiener und ein Italiener ist nunmal ein Draufgänger», sagt er und rückt seine Nickelbrille zurecht.

Und dann muss ihn Ksenia Droben doch tatsächlich auch noch zu einem esoterischen Ritual begleiten, bei dem er Pflastersteine streichelt und Rosen in die trübe Newa wirft, um die Kräfte der Liebe in sich zu aktivieren. Irgendjemand muss dem Mann einmal das Gefühl vermittelt haben, er sei ein Langweiler. Das ist allerdings nach hinten losgegangen.

Schmetterlingtricks und Stiletto-Ekstase

Aber Walther ist nicht der einzige Problemfall in Drobens Kartei. Bei Maurer Karsten aus Sachsen-Anhalt sieht sie immerhin mehr Potenzial, auch wenn er nicht so recht weiß, worüber er mit der attraktiven Alleinerziehenden, die ihm gegenüber sitzt, reden soll. Doch dann nimmt ihn ausgerechnet der selbsternannte Frauenversteher Walther unter seine Fittiche und vermasselt beinahe auch noch das erste Date des Neuankömmlings. Später legt Walther dem 44-jährigen Kandidaten, der noch Jungfrau ist, die Lektüre des Buchs Der perfekte Liebhaber ans Herz und empfiehlt, der Frau einen Schmetterling an die Bluse zu heften, um sich ihrem Busen zu nähern. Au, weia.

Und während Walther in Russland einer Zwanzigjährigen mit schmantigen Fingern Schokoherzen in den Mund stopft, steht Elvis (28) und Manfred (42) in Odessa beim Frauencasting die blanke Gier in die Augen geschrieben. Elvis hält sich atemlos an einem knallroten Cocktail fest und Manfred gesteht: «Ich war vor Aufregung schon dreimal pieseln.» Gleich ein Dutzend Damen in Netzstrümpfen und Schlangenlederpumps hat die Partneragentur aufgefahren. Die Frage ist nur, wer hier eigentlich die Jury ist. Denn während die deutschen Junggesellen über Stilettos und Pobacken diskutieren, stellen die Kandidatinnen plötzlich unangenehme Fragen.

Elvis ergreift die Flucht nach vorn und stellt sich als «ehemaliger Fußball-Star der dritten Kreisliga und jetziger DJ-Star» vor. In Wahrheit jobbt der allerdings als Hausmeistergehilfe. Das soll sich noch rächen. Aber erst einmal schmilzt doch tatsächlich die 22 Jahre alte Anastasia dahin: «Die guckt mich an, als wenn ich der geilste Sexgott der Welt wäre», bemerkt der übergewichtige Elvis und kann es selbst kaum glauben.

Manfred schwingt seine Arme um gleich zwei blonde Ladies in pink, die dann aber doch nicht so recht in seine Klischeekiste passen wollen, weil das plumpe Gebagger des Schufetischisten gnadenlos an ihnen abperlt. Da hilft es auch nicht, dass Manfred eine Stretchlimo gemietet hatte. Nur zwischen Elvis und Anastasia fliegen die Funken auf der Rückbank. Dumm nur, dass sie sich so sehr für seine angebliche DJ-Qualitäten begeistert.

Plötzlich spricht die adrette Dame

Situationen wie diese sind auf den ersten Blick vielleicht lustig und unterhaltsam, werfen aber auch ein erschütterndes Licht auf das Frauenbild der Kandidaten. Diese Männer sind auf Shoppingtour, das haben nicht nur die Kandidatinnen des Frauencastings gleich erkannt. Dass man sich eine Frau aber nicht wie ein neues Auto anschafft, scheinen sie nicht begriffen zu haben und reagieren äußerst empfindlich, wenn sie feststellen, dass die Damen durchaus eigene Ansprüche an die Heiratskandidaten haben.

Die deutschen Männer geben derweil ein jämmerliches Bild ab: Frei von Selbstreflektion scannen sie Rundungen und überschlagen sich in Ansprüchen. Kein Wunder, dass die Frauen auf ein derart repektloses Verhalten entsprechend reagieren. Manch einer der Kandidaten ist darüber aber derart überrascht, dass man meinen könnte, sie hätten vergessen, dass die Dame, die sich auf den Fotos der Vermittlungsagentur so ansprechend räkelt, auch sprechen kann. Noch bevor die erste Folge von Traumfrau gesucht ausgestrahlt worden war, hatte die Frauenrechtsorganisation Terre des femmes scharfe Kritik an den Format geäußert.

Auch wenn Walther von der «Naivität» osteuropäischer Frauen schwärmt, haben die den Braten längt gerochen und lassen die Flirtlegasteniker im Regen stehen. Die dürfen dann allenfalls einen letzten Blick schwindelerregend hohe Hacken werfen. Die Frauen jedenfalls haben hier Haltung und Klasse gezeigt. Und Partnervermittlerin Ksenia Dobler rauft sich die Haare.

Die komplette Folge können Sie sich hier ansehen.

Quelle: Nachrichten - Medien Nachrichten - Kuppelshow - Fremdschämen für Fortgeschrittene
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Warum Sperma gut für den Teint ist PDF Drucken E-Mail
Wussten Sie, dass britische Männer ihre Partnerin im Schlafzimmer lieber im Trikot ihres Lieblingsvereins als in sexy Dessous sehen? Laut Umfrage einer Modefirma sprachen sich 34 Prozent der Männer für das Sportleibchen aus, heiße Höschen wünschten sich dagegen nur 23 Prozent. Abgeschlagen auf Platz drei landet bei den Briten die nackte Variante.

 

Und um bei Kleidungsstücken zu bleiben: Ist Ihnen bewusst, dass Sie durch das Tragen hochhackiger Schuhe die Wahrscheinlichkeit erhöhen, selbst zum Orgasmus zu kommen? Das fand die italienische Urologin Maria Cerruto heraus, als sie mit Frauen zwischen 29 und 49 Jahren eine Studie zur Beckenbodenmuskulatur durchführte.

Ebenfalls unnützes Wissen, aber witzig und wahr: Man(n) kann den Eisprung einer Frau hören. Eine hohe Frauenstimme suggeriert bekanntermaßen Fruchtbarkeit. So ist es aus evolutionsbiologischer Sicht logisch, dass sich die Stimme der Frau während ihrer fruchtbaren Tage - besonders an den letzten beiden Tagen vor dem Eisprung - erhöht. Der Unterschied ist zwar minimal, reicht aber aus, um von Männern unbewusst wahrgenommen zu werden.

Derlei skurillen und dennoch aufschlussreichen Erkenntnissen hat sich Autor Claus-Eckart Schmidt angenommen. Er erklärt, warum Frauen während ihres Eisprungs richtig abkassieren können, zeigt, weshalb Salz antörnend wirkt und beweist, dass Männer, die mit nackten Tatsachen konfrontiert werden, jegliches Preisbewusstsein verlieren - wissenschaftlich fundiert und höchst unterhaltsam.

Hier unsere Top 10 der skurrilen Sexstudien:

1. Laut einer britischen Untersuchung ejakulieren Männer bis zu 50 Prozent mehr Spermien, wenn der Sex richtig gut ist.

2. Einer Untersuchung am Londoner King's College zufolge ist die Samenqualität bei intelligenten Männern besser als bei weniger hellen Zeitgenossen.

3. Laut Umfrage der University of Wisconsin können Männer sich eher Marke, Baujahr, Lackfarbe und Sonderausstattung ihrer jemals gefahrenen Autos merken als Namen und Aussehen ihrer Verflossenen.

4. Je häufiger Männer ejakulieren, desto seltener bekommen sie Prostatakrebs. Das belegt eine Studie in Melbourne. Aber nur, wenn Sie nicht zu häufig die Sexpartnerin wechseln.

5. 94 Prozent geben zu, dass sie ihrem Fußballverein auch in schlechten Zeiten die Treue halten. Aber jeder Zweite würde eine Beziehung beenden, wenn es schwierig wird.

6. Männer gehen fünfmal häufiger fremd, wenn sie deutlich weniger oder deutlich mehr verdienen als ihre Partnerin. Am treuesten sind sie bei einem Gehaltsverhältnis von 100 (Mann) zu 75 (Frau).

7. Frauen, die in festen Partnerschaften mit Kondomen verhüten, neigen angeblich schneller zu Depressionen.

8. Sperma ist der Uni Graz zufolge das ultimative Mittel für einen strahlenden Teint. Die männliche Samenflüssigkeit sei das Jungbrunnenelixier, da es die Alterung der Zellen aufhalten könne. Dafür verantwortlich sei das sogenannte Spermidin. Das fanden die Biochemiker Frank Madeo und Tobias Eisenberg von der Karl-Franzens-Universität heraus.

9. Belgische Sexualforscher konnten bei sechs von sieben Frauen allein an der Gangart erkennen, ob sie zu einem vaginalen Orgasmus fähig sind oder nicht.

10. Eine kuriose Schlussfolgerung zog Sozialpsychologe Thierry Meyer aus einer Studie, derzufolge Männer in Wissenstests wesentlich schlechter abschnitten, wenn sie vorher Fotos von Blondinen statt von Brünetten betrachtet hatten. Seine Begründung: Die Männer würden die Hirnaktivität reduzieren, um sich mit Blondinen leichter auf eine Stufe stellen zu können.

Claus-Eckart Schmidt studierte Politikwissenschaft, Öffentliches Recht, Geschichte und Volkswirtschaftslehrer in Münster, München und Hamburg. Schon während des Studiums begann er als freiberuflicher Moderator zu arbeiten, was er bis heute für große deutsche Konzerne tut. Er selbst bezeichnet sich als «Edutainer» und Wissenschaftssatiriker und tourt mit seinen skurillen Erkenntnissen aus der Welt der Geschlechterforschung quer durch Deutschland.

Lesetipp: Nackte Frauen sind gut fürs Gehirn - Skurrile und verblüffende Erkenntnisse der Wissenschaft über Männer, Frauen und Sex, Claus-Eckart Schmidt, Heyne Verlag, 208 Seiten, November 2011, 7,99 Euro.

Quelle: Nachrichten - Reisen & Leben Nachrichten - Skurrile Sexstudien - Warum Sperma gut für den Teint ist
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Schlechter Sex und trotzdem treu PDF Drucken E-Mail
Seit jeher ist Sex wichtiger Bestandteil erwachsener Beziehungen. Schon im Mittelalter sprach man deshalb davon, im Bett «die Ehe zu vollziehen». Doch nun behauptet eine aktuelle Studie des Datingportals C-Date, dass Sex kein Gradmesser für eine funktionierende Partnerschaft sei.

5670 Frauen und Männer zwischen 18 und 50 Jahren aus elf Ländern wurden nach dem Stellenwert von Sex in ihrer Beziehung gefragt. Nur überraschende sieben Prozent der Deutschen würden sich demnach von ihrem Partner trennen, weil der Sex schlecht ist. Die restlichen 93 Prozent bleiben auch bei einer sexuellen Dürreperiode treu. Persönlichkeit, politische Ansichten, Bildung, soziale Herkunft, Einkommen - das alles spielt für eine glückliche Partnerschaft eine größere Rolle als Liebesleben, Aussehen oder gemeinsame Interessen.

In einer Studie von 2008 sah das noch ganz anders aus. Einer Umfrage der Partnerschaftsagentur Elite unter 722 Teilnehmern zufolge gehörten Sex und Zärtlichkeit mit 92,7 Prozent zu den entscheidenden Faktoren, die Paare zusammenhalten.

Guter Sex verbindet

35 Prozent der Befragten waren damals überzeugt, dass sich guter Sex auch positiv auf andere Bereiche der Beziehung auswirkt. Nur sieben Prozent waren der Meinung, Sex sei lediglich in der ersten Verliebtheitsphase wichtig. 97 Prozent gaben dagegen an, Sex sei ein Gradmesser für die Beziehungsqualität.

Eine Partnerschaft ohne Sex konnten sich nur sieben Prozent der Befragten vorstellen. 49 Prozent wären aber zumindest bereit, für gewisse Zeit eine Sexpause in Kauf zu nehmen.

Bei der gewünschten Häufigkeit von Schäferstündchen in einer festen Beziehung schieden sich die Geister: 43 Prozent stimmten für einmal Sex pro Woche, 31 Prozent hätten ihn lieber täglich.

Wie oft ist normal?

Viele Umfragen und Studien beschäftigten sich mit der Frage nach der Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs in Beziehungen. «Das von Martin Luther postulierte ?in der Woche zwier?, also zweimal pro Woche, trifft statistisch gesehen auf die meisten Paare zu», sagt Kurt Starke, Sozial- und Sexualwissenschaftler, der im Laufe seiner Karriere Studien zu diesen Themen mit knapp 60.000 Personen durchführte, im Gespräch mit focus.de.

Fakt ist außerdem, dass die sexuelle Aktivität in der Beziehung nach zwei bis fünf Jahren abnimmt und sich dann für das Paar individuell einpendelt. Bewerten die Paare deshalb die Qualität ihrer Beziehung schlechter? Kurt Starke verneint: «Das Wohlbefinden in der Beziehung nimmt dadurch nicht ab.» 

Laut einer repräsentativen Umfrage der GfK Marktforschung im Auftrag der Apotheken Umschau geben 63 Prozent der Deutschen sogar an, dass die Sexualität in ihrer Beziehung im Laufe der Zeit intensiver, vertrauter und schöner geworden sei. Gleichzeitig sagen aber auch zwei Drittel, gute Gespräche, Zärtlichkeit und andere Gesten der Zuneigung hätten in ihrer Beziehung die Sexualität von der Wichtigkeit her verdrängt.

Quelle: News - Reisen & Leben News - Partnerschaft - Schlechter Sex und trotzdem treu
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Peinlich und schmerzhaft PDF Drucken E-Mail
Penisbruch

Auch wenn es keinen Penisknochen gibt und somit nicht im wörtlichen Sinne etwas brechen, sondern nur reißen kann: Der sogenannte Penisbruch ist weder ein Mythos noch ist Dieter Bohlen das einzige Opfer. Die in Fachkreisen Schwellkörperfraktur beziehungsweise -ruptur genannte Verletzung kommt zwar nur selten vor, doch immerhin jede 175.000. Krankenhausaufnahme ist ein Penisbruch. Klingt sehr wenig, ist bei der Vielzahl an Verletzungen und Krankheiten aber nicht zu unterschätzen.

Ist der Penis beim Sex nicht steif genug - entweder aufgrund von Erektionsproblemen oder weil die Haupterregung schon nachgelassen hat und die Durchblutung schwächer wird - kann er einknicken und die Schwellkörperhülle einreißen. Das passiert meist in der Reiterstellung, wenn sie auf ihm sitzt und sich zu heftig bewegt oder der Penis unglücklich aus ihr rutscht. Es macht dann ein peitschenhiebähnliches oder knackendes Geräusch und unter der Haut bildet sich schnell ein Bluterguss. Der Penis schwillt an, wird blau. Jede weitere Erektion wird zur Qual.

Innerhalb von sechs Stunden muss operiert werden, sonst kann es zu dauerhaften Schäden wie Penisverkrümmung, Harnröhrenverengungen und sogar Impotenz kommen. Bei Verdacht auf Penisbruch sollte deshalb schnellstmöglich ein Krankenhaus mit urologischer Abteilung aufgesucht werden.

Hodentorsion

Von einer Hodentorsion sprechen Mediziner, wenn sich der Hoden während des Geschlechtsverkehrs um den Samenstrang verdreht. Infolge dessen werden die Blutgefäße abgeklemmt und es kommt zur Mangeldurchblutung. Wird nicht innerhalb von sechs Stunden operiert, kann der Hoden absterben.

Durch eine Operation (Detorquierung) kann man den Hoden retten oder ihn gegebenenfalls entfernen. Im Normalfall wird auch der nicht betroffene Hoden fixiert, um eine erneute Torsion an diesem zu verhindern. Durch den Verlust des Hodens können die Spermienproduktion und die Hormonproduktion eingeschränkt werden. Die Zeugungsfähigkeit und die ausreichende Hormonproduktion sind mit nur einem Hoden jedoch meist noch gegeben.

Hodentorsionen müssen übrigens nicht zwangsläufig immer die Folge von Sexunfällen sein. Die schmerzhafte Verdrehung kann auch schon bei einer falschen Bewegung auf dem Fahrradsattel oder bei krabbelnden Kleinkindern auftreten.

Hodenruptur

Es ist wirklich so: Der Hoden kann «platzen». Aber nicht aus Gründen des Samenstaus, sondern weil er beim Sex zwischen den Beckenknochen von Mann und Frau eingeklemmt wird. Dann kann es zu Rissen, Einblutungen und rascher Schwellung kommen. Läuft ein Hoden erst einmal voll mit Blut, dann ist er meist nicht mehr zu retten.

Riss des Vorhautbändchens

Bei vielen Männern ist das Vorhautbändchen von Natur aus etwas zu kurz. Das nennt sich Frenulum breve. Bei einer Erektion ist es deshalb schon im Ruhezustand stark gespannt. Unter Umständen wird die Eichel beim Zurückziehen der Vorhaut oder bei der Erektion des Penis' durch den entstehenden Zug nach vorne abgeknickt. Kommen dann aber noch kräftige Sexbewegungen hinzu, kann es einreißen.

Besonders bei jungen Männern, die ihren ersten Geschlechtsverkehr haben, ist der Riss eines zu kurzen Bändchens recht häufig. Folge: Die im Vorhautbändchen verlaufenden Arterien reißen ein und es blutet höllisch. Der Riss des Vorhautbändchens sieht aber schlimmer aus, als er ist: Mit lauwarmen Kamillenteebädern und dexpanthenolhaltiger Salbe heilt die Verletzung meist innerhalb von zwei bis drei Wochen ab.

Innere Blutungen durch Fremdkörper

Wer sein Sexleben aufregender gestalten will, indem er sich oder seiner Partnerin Gegenstände in Anus, Vagina oder Harnröhre einführt, lebt gefährlich. Es kann zu ernsten inneren Verletzungen und Blutungen kommen, wenn sich die Gegenstände im Harntrakt verkeilen oder unter die Schleimhäute rutschen. Auf keinen Fall sollte dann selbst versucht werden, das Malheur rückgängig zu machen. Gehen Sie besser sofort zum Arzt. Wer das corpus delicti nicht entfernen lässt, riskiert eitrige Entzündungen. Gefährlich sind auch spitze oder zerbrechliche Gegenstände, die zusätzlich innere Verletzungen hervorrufen können.

Priapismus (Dauererektion)

Klingt witzig, ist es aber nicht: Ein Priapismus bezeichnet eine krankhafte Dauererektion von mehr als zwei Stunden. Im schlimmsten Fall kann sie über Tage hinweg anhalten und zu einem dauerhaften Verlust der Erektionsfähigkeit führen. Verursacht werden kann dies unter anderem durch falsche Anwendung von Medikamenten und Potenzmitteln wie Viagra, durch Drogen wie Kokain, aber auch durch Gerinnungsstörungen.

Quelle: News - Reisen & Leben News - Sexunfälle - Peinlich und schmerzhaft
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Wer hat den Vibrator erfunden? PDF Drucken E-Mail
Dr. Robert Dalrymple (Jonathan Pryce) rennen die Damen der Londoner Oberschicht des späten 19. Jahrhunderts die Praxistür ein: Er ist Hysterieexperte und verpasst verkrampften, verstimmten, gestressten, erschöpften und schlafgestörten Frauen eine ölige Intimmassage. Für viele seiner Patientinnen führt das zum ersten Orgasmus ihres Lebens und damit zumindest zu einer kurzfristigen Linderung ihrer Beschwerden. Bei Dr. Dalrymple sind sie im wahrsten Sinne des Wortes in guten Händen.

Bald wird der Ansturm in der schicken Londoner Praxis so groß, dass der Frauenversteher den ehrgeizigen jungen Arzt Mortimer Granville (Hugh Dancy) zur Unterstützung einstellt. Der ist von da an für die Versorgung von Dutzenden hysterischen Damen täglich zuständig.

Mit Charme und Fingerspitzengefühl

Auch die jüngste Tochter seines Chefs verfällt seinem Charme und Fingerspitzengefühl. Doch weder die Verlobung mit Emily Dalrymple (Felicity Jones) noch sein zu Krämpfen in den Händen führender Job erfüllen Mortimer wirklich. Um zumindest eine Lösung für das Handarbeitsproblem zu finden, tut er sich mit seinem alten Freund und Wissenschaftler Edmund St. John-Smythe (Rupert Everett) zusammen. Durch ihn lernt Mortimer die Faszination der Elektrizität kennen und wird zur Erfindung des Vibrators inspiriert.

Nicht nur seine hysterischen Patientinnen, sondern auch die sexuelle Emanzipation der Frau sollen es ihm danken. So wundert es auch nicht, dass bald die Funken zwischen Mortimer und Emilys liberaler Schwester Charlotte (Maggie Gyllenhaal) fliegen und die Liebes- und Sexgeschichte richtig in Fahrt kommt.

Regisseurin Tanja Wexler packt in Hysteria ? In guten Händen Themen für gleich mehrere Filme an: den elektrischen Fortschritt Ende des 19. Jahrhunderts, die viktorianische Prüderie, Frauen, die um Unabhängigkeit kämpfen, und dazwischen passt noch eine leidenschaftliche Liebesgeschichte. Doch statt sich zu übernehmen oder eine langweilige Geschichtsstunde zu liefern, brilliert sie in Komposition und Umsetzung.

Ein Film, bei dem man lächeln muss

In den Hauptrollen glänzen dabei besonders die Oscar-nominierte Maggie Gyllenhaal und ihr Emmy-nominierter britischer Kollege Hugh Dancy. Man merkt beiden den Spaß an der Arbeit deutlich an und kann nicht umhin, ihrem Charme zu verfallen.

Rupert Everett spielt Mortimers adligen besten Freund Edmund, dessen Pläne für einen elektrischen Staubwedel ungeahnte Folgen haben. Er ist für seine stets kultivierten, oft ironischen Rollen in Kostümfilmen bekannt. Die Faszination von Hysteria fasst er so zusammen: «Jeder, dem man davon erzählt, fängt augenblicklich an zu lächeln. Der Film hat das Flair der Ealing-Komödien der 30er und 40er Jahre.» Dabei bezieht er sich auf jene typisch britischen Komödien dieser Zeit, die einen anarchischen Sinn für Humor mit bissiger Satire vereinten. Hysteria steht ihnen in nichts nach.

Titel: Hysteria - In guten HändenRegie: Tanya WexlerDarsteller: Felicity Jones, Maggie Gyllenhaal, Hugh Dancy, Rupert Everett, Jonathan Pryce, Anna Chancellor, Gemma Jones, Tobias MenziesFilmlänge: 100 MinutenFSK: ab 12 JahrenVerleih: SenatorKinostart: 22. Dezember 2011

Quelle: Nachrichten - Medien Nachrichten - Neu im Kino - Wer hat den Vibrator erfunden?
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Neun Monate guter Sex PDF Drucken E-Mail
Schwangere haben ein lustvolles, unersättlich erscheinendes Bedürfnis, das von ihren Männern nicht befriedigt wird. Das behauptet zumindest Dr. Babett Ramsauer vom Vivantes Klinikum Berlin Neukölln beim Deutschen Kongress für Perinatale Medizin Anfang Dezember.

Dick und selbstbewusst

Die Expertin hat zahlreiche Paare zum Thema Sex in der Schwangerschaft befragt. Dabei fand sie heraus, dass sich schwangere Frauen selbst attraktiver und anziehender finden. Sie scheinen mit ihrer Figur zufrieden zu sein und sich wohl zu fühlen, trotz Gewichtszunahme. Dieses Selbstbewusstsein scheint einen weitreichenden Einfluss auf das sexuelle Verlangen zu haben. Die medizinische Seite ist ein anderer Aspekt der Erklärung: Durch die hormonellen Umstellungen entsteht ein feuchteres Scheidenmilieu, das zu einer gesteigerten Erregbarkeit führt. Außerdem sind die Geschlechtsorgane stärker durchblutet und daher sehr empfänglich für Berührungen.

Ängstliche Männer und Horrorgeschichten

Die Libido des werdenden Vaters sei dagegen zunehmend von Angst ausgebremst. Sie befürchten Verletzungen des Kindes, Blutungen, Verursachung eines Blasensprunges oder Auslösen von Wehen durch Sex. Spätestens, wenn der Babybauch sichtbar wird, kommt es bei nicht wenigen Männern zu einer sexuellen Blockade.

Dabei gibt es keine wissenschaftlichen Studien, die belegen, dass Sexualität in der Schwangerschaft einen Schaden verursachen könnte und besser unterbleiben sollte. Die gängigen Mythen lassen sich leicht entkräften. So sind im Sperma angeblich Prostaglandine enthalten, die Frühgeburten auslösen. Die Menge ist aber zu gering. Erst wenn die Zeit ohnehin reif für die Geburt ist, kann Sex tatsächlich die Wehen fördern. Dann geben die Hormone dem geöffneten Muttermund den letzten Schub, indem sie ihn noch weicher und weiter machen, so dass das Kind hindurch passt. Frühgeburten durch Sex sind jedoch wissenschaftlich nicht belegt.

Auch kommt es durch die mechanischen Reize und den Orgasmus der Frau nicht zu Geburtswehen. Keine Untersuchung konnte Derartiges bisher belegen. Weder Penetration noch Petting mit nachfolgendem Orgasmus führen zu Kontraktionen der Gebärmuttermuskulatur und in der Folge zu Wehen. Solange der Gebärmutterhals fest verschlossen ist, schwebt das Kind sicher und behütet im Fruchtwasser und wird auch von Erschütterungen bei etwas härteren Spielarten nicht tangiert. Der Penis kann das Baby zudem auf keinen Fall verletzen. Das ist rein körperlich nicht möglich, denn zwischen Scheide und Gebärmutter liegt der geschlossene Muttermund.

Infektionen durch Sex in der Schwangerschaft sind ebenfalls unwahrscheinlich: Ursache für eine Genitalinfektion in der Schwangerschaft ist die vielmehr in einer individuellen Veranlagung als in der Ansteckung durch den Partner zu suchen.

Die beste Zeit für entspannten Sex

Und vor allem vergessen die Männer an der Seite einer Schwangeren oftmals, dass sie Sexualität nun doch endlich einmal unbeschwert genießen könnten. Ob gewollt oder nicht: Frau oder Freundin ist schwanger. Man hat sich mit der neuen Situation arrangiert. Vorbei ist die Zeit der lästigen Verhütung oder des Sex' nach Kalender, getimt nach dem vermuteten Einsprung. Das alles sollte Erleichterung schaffen, spiegelt sich aber laut Ramsauer im Verhalten der wenigsten werdenden Väter wider.

Die lustvollen Schwangeren scheinen sich aber ganz gut durchzusetzen: Im Durchschnitt schlafen werdende Eltern 1,5-mal pro Woche miteinander - das hat eine aktuell veröffentlichte Studie der Berliner Charité ergeben. Damit liegen sie genau im Mittel der Gesamtbevölkerung. Die meisten der ungezählten Sexstatistiken kommen auf ein- bis zweimal Sex pro Woche, den deutsche Pärchen angeblich haben.

Sexualität in der Schwangerschaft ist also keine medizinische, sondern eine partnerschaftliche, gesellschaftliche und geschlechtsspezifische Frage. Tabu ist der Geschlechtsverkehr nur, wenn sich der Muttermund vorzeitig öffnet und damit eine direkte Infektionsgefahr besteht, die Schwangerschaft Blutungen, eine Genitalinfektion oder eine chronische Krankheit wie zum Beispiel Diabetes hat.

Und wo ein Wille ist, da ist immer auch ein Weg: Wenn der Bauch größer wird, können Sie auf Stellungen umschwenken, bei denen er nicht stört. Ideal dafür ist die Löffelchen-Stellung, bei der sich die Frau in den Schoß ihres Mannes schmiegt. Ebenso geeignet: Sie liegt etwas erhöht auf einem Kissen auf dem Rücken, er kniet vor ihr.

Quelle: Nachrichten - Reisen & Leben Nachrichten - Schwangerschaft - Neun Monate guter Sex
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Die «Playboy»-Strategie PDF Drucken E-Mail
Peinlich, pleite, Playboy. Diese Reihenfolge gilt im Showbiz seit jeher als vorgezeichneter Weg ins Karriere-Aus. Für kaum eine A-Prominente, die mit Talent und Können ihren VIP-Status erlangt hat, kommen Nacktbilder im berühmten Männermagazin in Frage. Nur abgehalfterte Stars mit Geldproblemen wird unterstellt, sich für Hugh Hefners Skandalblättchen auszuziehen.

Ein Playboy-Shooting hatte schon immer etwas Verdächtiges. Es mag sich vielleicht dank der gelockerten Moralvorstellungen niemand mehr über nackte Haut aufregen. Dass die Bilder im Playboy dennoch einen mittleren Skandal auslösen können, kann man dieser Tage wieder einmal beobachten. Seit einer Woche ist der Playboy mit Lindsay Lohans Topless-Aufnahmen käuflich zu erwerben. Reagierten die Amerikaner in den ersten Tagen noch etwas verhalten darauf, so haben sie mittlerweile sämtliche Zeitungskioske leergekauft. Hugh Hefner ist höchst zufrieden. Begeistert twitterte er: «Die Lindsay-Lohan-Ausgabe bricht gerade jegliche Verkaufsrekorde.»

Zumindest im Playboy ist die durch Drogen- und Alkoholeskapaden bekannt gewordene Schauspielerin erfolgreich. Beruflich lief es in den vergangenen Monaten hingegen bescheiden. Regisseur Matthew Wilder, der einen Film über Pornolegende Linda Lovelace drehen will, schmiss sie wieder aus seinem Team, weil sie ihm mit ihrem Partyleben einfach zu unberechenbar erschien. Es ließ sich einfach keine Versicherung für sie abschließen.

Dazu kamen verschiedene Gefängnis- und Entzugsklinikaufenthalte. Nach den jahrelangen Schwierigkeiten, ihre Suchtprobleme in den Griff zu bekommen, scheint sie nun aber endlich auf dem richtigen Weg. Sie hält sich an Bewährungsauflagen und arbeitet fleißig die ihr verordneten Sozialstunden ab.

Die Gefahr, als Lachnummer zu enden

Und nun diese Playboy-Fotos. Sie sind geschmackvoll und lassen Lindsay Lohan besser aussehen, als sie es in den vergangenen Wochen getan hat. Alle Welt ist begeistert, die internationale Presse schreibt bereits über ein gelungenes Comeback. Ob sie die Chance nutzen wird, die jetzige - zur Abwechslung mal positiv ausfallende - mediale Resonanz in einen Erfolg zu verwandeln, wird sich in den nächsten Monaten zeigen. Die Zeichen dafür stehen nicht schlecht.

Allerdings könnte es mit dem Karrieraufschwung auch gründlich daneben gehen. Denn obwohl sich Sex angeblich immer verkauft, hat sich schon so manches Starlet damit sämtliche Chancen gründlich verbaut. In Deutschland gibt es gleich mehrere abschreckende Beispiele. Nadja Abd el Farrag hat - wie es scheint - alles versucht, noch einmal richtig durchzustarten. Vergeblich. Wer nur dafür bekannt ist, die Freundin eines erfolgreichen Musikers zu sein, hat es nach der Trennung von selbigem schwer, berühmt zu bleiben. Also müssen alle Register gezogen werden. Und das bedeutet Big Brother, Dschungelcamp und Nacktaufnahmen. Genützt hat das Nadja Abd el Farrag alles nichts. Ganz im Gegenteil. Für viele ist sie nur noch eine Lachnummer.

Ein ähnliches Schicksal erlebte Susan Stahnke. Nach ersten freizügigen Fotos in der Gala, zog sie sich später für den Playboy aus und wollte in Hollywood groß rauskommen. Doch daraus wurde nichts.

Welche Prominente dank des Playboy-Shootings einen Karriereschub erlebten und bei wem es eher das Gegenteil bewirkte, sehen Sie in unserer Fotostrecke.

Quelle: Nachrichten - Medien Nachrichten - Lindsay Lohan - Die «Playboy»-Strategie
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Sexisten auf Frauenjagd PDF Drucken E-Mail
Fassungslosigkeit gepaart mit Fremdschämen. Das fasst zusammen, was RTL2 bei seinen Zuschauern mit der neuen Doku-Soap Traumfrau gesucht hinterlässt. Die erste Folge zeigt drei deutsche Männer bei der von Pleiten und Pannen gespickten Suche nach einer Partnerin. Das Thema Pech hat sich allerdings schnell erledigt, denn Walther (50), Elvis (28) und Manfred (42) sind offenbar für die Dreharbeiten der schlimmsten Kammer im deutschen Männer-Kuriositätenkabinett entwendet worden.

Da ist der vermeintliche Romancier Walther, der nichts unversucht lässt, das Klischee des verweichlichten Muttersöhnchens mit übertriebener Akkuratesse zu bestätigen. Und da er der festen Meinung ist, dass Frauen auf Uniformen stehen, zwängt er sich auch schon mal in ein Kapitänsoutfit oder einen Mantel, den er wohl mit dem Suchbegriff «Gauleiter» shoppte. RTL2 informiert auch sogleich darüber, dass der Reiseverkehrskaufmann pro Jahr schlappe 2000 Euro in Internetkontakte investiert.

Walthers erste Dates gehen dramatisch schief. Erst sorgt er unfreiwillig für den wohl komischsten Moment des noch jungen Fernsehjahres, als er seine Auserwählte im Restaurant überraschen will. Sein Plot: Fortan könne man nur noch mit der Fantasiewährung Annas zahlen. Die Reaktion: peinliche Berührung. Seine Fantasieehefrau Anna behält ihre Telefonnummer für sich und empfiehlt ihm die Kontaktaufnahme über die Partnervermittlung. Auch seine zweite Verabredung endet im Desaster. Walther bricht vor der Heilpraktikerin Natalia in Tränen aus. Sie ist schockiert: «Er ist ein kleiner, armer, unglücklicher Junge. Ich sehe ihn nicht mehr als Mann.» Dieser Mann sammelt mehr Körbe als Dirk Nowitzki.

Aber wer meint, dass es nicht peinlicher geht, wird mit Elvis aus Braunschweig konfrontiert, der es für eine gute Idee hält, mit einer Jogginghose als Beinkleid in einer Disco im ukrainischen Odessa flaschenweise Wodka zu ordern. Die Folge: Ein einsames mittelschweres Besäufnis vor laufender Kamera, schwankende Annäherungsversuche des übergewichtigen Jungerwachsenen und am nächsten Tag ein kräftiger Kater.

Doch das allein wäre ja immer noch nicht peinlich genug. Elvis verblüfft mit steinzeitlichen Ansichten über die Rolle der Frau. Schuld an seinem deprimierenden Dasein haben demnach «die Emanzen». «Das sind meist irgendwelche fetten, lesbischen Frauen, die keine Kerle abkriegen», lamentiert der Arbeitslose Endzwanziger vor laufender Kamera. «Dabei kann es auch für eine Frau die Erfüllung ihres Lebens sein, als Hausfrau zu leben, für ihre Kinder und den Ehemann da zu sein.»

Dem pflichtet der Dritte im partnersuchenden Bunde, der Versicherungsmakler Manfred, auch gleich bei. Die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes jedenfalls war vorab empört ob solcher Ansichten. Wenn die Aktivistinnen diese Szenen in voller Länge gesehen haben, ist RTL2 in den nächsten Tagen und Wochen noch mehr Empörung sicher. Und natürlich Fassungslosigkeit und Fremdschämen.

Die komplette erste Folge von Traumfrau gesucht kann man sich hier ansehen.

Quelle: Nachrichten - Medien Nachrichten - «Traumfrau gesucht» - Sexisten auf Frauenjagd
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Warum Frauen eher Schluss machen PDF Drucken E-Mail
Wurden Sie selbst schon einmal mies verlassen oder haben Ihrerseits einem Mann das Herz gebrochen?

Natalie Harapat: Das einzige Mal, an das ich mich erinnere, dass mit mir Schluss gemacht wurde, war in der 8. Klasse. Danach war es immer an mir, Tacheles zu reden. Wobei ich nicht glaube, Herzen gebrochen zu haben. Beziehungen, die ich mit Worten beenden musste, hatten ihr emotionales Ende meist wesentlich früher.

Funktioniert es Ihrer Meinung nach, Beziehungen nach einer Trennung aufzuwärmen?

Harapat: Meiner Meinung nach hat das Beenden einer Beziehung immer einen Grund. Und dieser Grund verschwindet meistens nicht, wenn man sich ein paar Tage nicht gesehen hat. Manche Paare brauchen einen Reload, um mit der Trennung als solches besser fertig zu werden. Es fällt ihnen leichter sich doch zu trennen, wenn sie beim zweiten Mal sehen, dass es einfach nicht mehr geht. Aber ich würde es nicht empfehlen. Oft verlangsamt eine Reunion die Trennungsprozedur nur schmerzhaft.

Wie lang sollte man sich nach dem Schluss machen eine Auszeit gönnen, bevor man wieder Kontakt aufnimmt?

Harapat: Man sollte sich so viel Zeit nehmen, wie man braucht. Manche überwinden Beziehungen schneller als andere - sagen sie zumindest. Am besten sollte man ehrlich gegenüber sich selbst bleiben. Kommen Gefühle auf, wenn ich den Expartner sehe, höre, rieche? Dann sollte man um des eigenen Wohles willen lieber wieder auf Abstand gehen.

Sie schreiben, Frauen trennen sich rigoroser, Männer sind meist zu feige. Warum merken Frauen eher, dass es nicht mehr funktioniert?

Harapat: Meiner Erfahrung nach war es so, dass sich häufiger Frauen trennten als Männer. Das lag aber nicht daran, dass sie die Schieflage der Beziehung früher erkannt haben. Ich glaube, dass Frauen weniger genügsam sind und oft anspruchsvoller. Deshalb gehen ihnen Sachen schneller und häufiger gegen den Strich. Frauen haben zwar eine schier endlose Geduld, doch ist diese einmal aufgebraucht, gibt es häufig kein Zurück mehr.

Schlussmachsituationen haben manchmal auch ein komisches Potenzial. Was war die lustigste Trennungsgeschichte, die Ihnen jemand erzählt hat?

Harapat: Lustige Situationen gab es wirklich viele. Ein Protagonist erzählte mir, dass er seine Exfreundin so lange mit herumliegenden Handtüchern schikaniert hat, bis diese ihn aus der gemeinsamen Wohnung geschmissen hat. Ein anderer hat einen superromantischen Ausflug mit seiner Freundin gemacht, um auf der Rückfahrt dann ganz unvermittelt mit ihr Schluss zu machen. Trotz der Ernsthaftigkeit des Themas gab es bei vielen Erzählungen auch etwas zu lachen - obwohl das natürlich auch eine Art Galgenhumor ist.

Wie könnte die perfekte Trennung aussehen, wenn es so etwas gäbe?

Harapat: Soweit ich weiß gibt es perfekte Trennungen. Die sind nur leider weniger aufregend als die nicht perfekten. Am besten spricht man sich in einem ruhigen Ton aus, bringt dem Partner den nötigen Respekt entgegen und akzeptiert dessen Entscheidungen. Man sollte nicht vergessen, dass man mit dem Gegenüber für eine gewisse Zeit sehr viel geteilt hat und sich am besten so verhalten, wie man es selbst gerne hätte: offen, ehrlich und respektvoll.

Lesetipp: Schluss. Aus. Ende. - 33 wahre Geschichten von fiesen Herzensbrechern, verletzten Verlassenen und spektakulären Trennungen, Natalie Harapat, Schwarzkopf & Schwarzkopf, Oktober 2011, 240 Seiten, 9,95 Euro.

Quelle: News - Gesundheit News - Beziehungsaus - Warum Frauen eher Schluss machen  
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Verliebt in die Gummipuppe PDF Drucken E-Mail
Die erste hat seine Mutter ihm gekauft. Sie heißt Melanie. Thomas liest ihr vor, massiert sie und geht mit ihr ins Bett. Inzwischen vergrößert Annika Thomas' kleine Familie, die zum Großteil aus Silikon besteht. Der Mann im Haus ist glücklich mit seinen beiden Frauen. «Ich habe das Gefühl, wenn jemand mich nicht leiden kann, weist er mich ab. Weil sie mich in keinster Weise abweisen, habe ich das Gefühl, dass mir etwas zurückgegeben wird.»

Thomas sagt das in einer Dokumentation des Magazins Polylux über Puppenbesitzer. Männliche Puppenbesitzer. Männer, die mit Puppen leben ? statt mit Menschen. Auch Harald erzählt dort Details aus seiner Beziehung, im Gegensatz zu Thomas hat er auch kein Problem damit, sein Gesicht zu zeigen. Er lebt mit Ramona, 7000 Euro, aus gefühlsechtem Silikon. Fliegende Fetzen gibt es bei ihnen nicht, keine Streits, kein Gekreische. «Lange Dialoge finden zwischen Ramona und mir nicht statt. Es sind Kleinigkeiten, ein Hallo, manchmal ein Blick. Ich habe das Gefühl, sie verfolgt mich mit den Augen, wenn ich durchs Zimmer gehe.»

Einsamkeit ist für Männer wie Frauen ein hartes Los. In 40 Prozent der deutschen Haushalte lebt nur eine Person, zeigt eine aktuelle Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). In den Großstädten Berlin, Hamburg und München sind es mehr als 50 Prozent, Spitzenreiter allerdings ist Regensburg mit fast 56 Prozent Singles.

Beide Geschlechter sehnen sich gleichermaßen nach einer Beziehung. Das ist eine klare Erkenntnis der Sexualmedizin, sagt Männerarzt Georg Pfau. Doch er weiß auch: Männer suchen nach einer Beziehung in erster Linie, um regelmäßig Sex zu haben, der Rest ergibt sich. Bei Frauen ist es umgekehrt, bei ihnen ergibt sich die Sexualität meist erst aus der Beziehung.

Doch nicht nur die nackte Lust sei Schuld daran, dass Männer größere Probleme damit haben, sich mit ihrem Single-Dasein abzufinden. «Männer neigen eher dazu, ihr Singledasein als Versagen zu empfinden. Ihr Selbstwert hängt davon ab, eine Frau im Schlepptau zu haben.» Das Gefühl, begehrt zu sein, ist für die Wahrnehmung ihrer selbst viel entscheidender als bei Frauen.

Silikonpuppen brauchen auch Zellulitis

Eine Silikonpuppe allerdings fährt niemand derart offensiv durch die Gegend wie Lars in der Komödie Lars und die Frauen seine «heißblütige» Brasilianerin Bianca. Die Überspitzung im Film hat jedoch auch ihren wahren Kern, denn tatsächlich sind gerade lebensechte Silikonpuppen für ihre Besitzer echte Partnerinnen. Dass auch die Vaginas lebensecht gestaltet sind, versteht sich dabei von selbst.

Michael Wendt ist der einzige, der in Deutschland solche Puppen baut und verkauft. Und nicht nur die. Sein Unternehmen Doll Park stellt auch Torsos her, die aus richtigen Abdrücken von waschechten Frauen gegossen wurden. Amy Missionary, wie der Name andeutet perfekt für die Missionarsstellung geeignet, hat zum Beispiel auch ein bisschen Zellulitis. «Das verkauft sich am besten, die Leute wollen es lebensecht.» Modell lag übrigens eine Pornodarstellerin.

Zu den Puppen kam Wendt wie die Jungfrau zum Kinde. Vor 13 Jahren wollte er seine Frau an seiner Faszination für das Internet teilhaben lassen und erklärte ihr an einem plastischen Beispiel, wie schnell und praktisch es ist: «Wenn ich dir jetzt einen Dildo bestellen wollte...» Er gab einfach mal auf gut Glück www.gummipuppen.de ein ? und siehe da, die Domain war frei!

«Ich hab gedacht, das muss ich jetzt machen, obwohl ich nie was mit Gummipuppen zu tun hatte.» Geld für die Domain zusammengeliehen, schnell noch ein günstiger Shop installiert, und am nächsten Tag waren drei Bestellungen da. Seitdem macht er nichts anderes mehr, die Firma wächst kontinuierlich. Unangenehm war ihm sein Gewerbe, in das er so zufällig hineingeschlüpft ist, nie. Kürzlich ist der große Dollpark bei Neustadt in Holstein fertig geworden, ein schnieker Glaspalast, in dem auch Kunden empfangen werden.

«Auf dem Erotikmarkt gibt es sehr viel Schrott», sagt Wendt. Statt Japan-Ramsch will er gute Qualität auf den Markt bringen. Reines, gesundheitlich unbedenkliches Silikon. Nur den Dildo, der lässt sich noch immer nicht über www.gummipuppen.de bestellen.

Silikonpuppen-Liebhaber sind intelligent und sensibel

Die meisten Kunden kaufen ihre Puppe und melden sich nie wieder, deshalb weiß Michael Wendt gar nicht so viel über sie. Ein Fall aber hat sich ihm ins Gedächtnis gebrannt, ein Berliner, der sich die Puppe direkt ins Sterbebett seiner Frau legen ließ. Die Leiche war nicht mehr da, doch es war noch ihr von der Versicherung zur Verfügung gestelltes Krankenbett, in das der Ersatz aus Silikon gebettet wurde. Das hat ihn nachdenklich gestimmt.

«Die Silikonpuppen-Liebhaber sind nicht diese geilen Böcke, die nur eine schnelle Nummer wollen, sondern sehr sensible und intelligente Menschen», schließt Wendt aus seinen Erfahrungen. Warum die eine Puppe brauchen? «So ganz bin ich auch noch nicht dahinter gekommen. Manchmal sind es richtig knackige Kerle, da frage ich mich selbst, ?Was willst du hier??.»

Tatsächlich bringt seine Arbeit den Dollpark-Betreiber gelegentlich ins Grübeln. Er wagt nicht auszuschließen, dass er selbst irgendwann mal mit einer Silikonpuppe zusammenlebt. Beim Jogging komme er immer am Altenpflegeheim vorbei, wo die alten Leute auf der Terrasse sitzen, «und ich habe mir angewöhnt, immer mal zu winken. Die grüßen so gerne zurück. Und ich denke, wenn ich denen eine Puppe hinsetzen würde, wie glücklich sie wären. Das hat nicht viel mit Sex zu tun. Vielleicht sitze ich da auch irgendwann.»

Sexualität und Gemeinschaft liegen eben eng zusammen, vor allem bei Männern, und beides sind Grundbedürfnisse. So ist ein Teil von Wendts Arbeit auch echte Lebenshilfe. Wenn ein Heimleiter anruft und sagt, er brauche einen Masturbator für einen Jugendlichen, der irre wird, wenn er nicht masturbiert. Oder eine Mutter, die sich Gedanken machen muss, wie sie mit der Sexualität ihres behinderten Sohnes umgeht. «Das sind Bereiche, wo das Schmier- und Schmuddel-Image weg ist», sagt Wendt, der sich über mangelnde Nachfrage nicht beklagen kann. Wenn er nach den Verkaufszahlen der klassischen Gummipuppen geht, «dann müsste jeder Mann über 18 mindestens drei davon im Schrank haben».

Quelle: News - Gesellschaft News - Gegen Einsamkeit - Verliebt in die Gummipuppe
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Lieber Sex statt Treue PDF Drucken E-Mail

Herr Lendt, Ihr Buch heißt Treue ist auch keine Lösung. Was ist so schlecht an der Monogamie?

Holger Lendt: Gar nichts. Sie ist eine wunderbare Lebensform. Das Buch wendet sich ja nicht gegen die Monogamie, auch wenn es über lange Strecken so aussieht. Sondern es wendet sich gegen das Dogma, das aus ihr gemacht wurde. Jedes Dogma schließt einen Teil von uns aus und das macht uns sehr unvollständig. Um es in Frage stellen zu können, müssen vor allem die Nachteile dargestellt werden. Das Liebesmodell der Monogamie scheitert regelmäßig sehr erfolgreich. Wenn man dem etablierten Paarberater Arnold Retzer glauben darf, sind 90 Prozent der Männer und 75 Prozent der Frauen nicht monogam. Das ist ein verdammt hoher Prozentsatz. Eigentlich brauchen wir für diese Menschen ein neues Lebensmodell, weg von der Monogamie und dem alten Begriff der Treue, der nicht viel bringt.

Es ist also ein Buch für das Fremdgehen?

Lendt: Nein, denn Fremdgehen ist keine schöne Sache und wenig liebevoll dem Partner gegenüber. Wir haben das Buch gegen das Fremdgehen und für die Liebe geschrieben. Aber wir stellen uns die Frage: Warum müssen wir treu sein? Wenn man von der Wortbedeutung ausgeht und den Begriff von den Schlacken des Alltags befreit, ist Treue von der Wortherkunft her das, was eine Beziehung stark und fest macht. Das finden wir wunderbar. Unserer Meinung nach macht jedoch die Monogamie die Beziehung viel brüchiger und spröder. Unser Monogamie-Ideal verteufelt alles, was sexuell und sinnlich ist.

Fremdgehen nein, aber auch nein zur Monogamie? Das klingt nach einer Zwickmühle.

Lendt: Wir brauchen Flexibilität und Stabilität in der Liebe. Es ist nicht gleichzusetzen mit Fremdgehen, wenn sich zwei hinsetzen und besprechen: Wie wollen wir lieben? Wenn wir wirklich einen Menschen lieben, können wir monogam oder polyamor, aber immer individuell und exklusiv lieben. Die polyamoren Menschen, die ich kenne, lieben mehrfach exklusiv. So komisch sich das anhört. Wenn ich mit A zusammen bin, denke ich nicht an B oder vergleiche mit C. Das ist ein schöner Treuebegriff für uns. Mein Partner darf auch andere wollen, solange er mich weiterhin liebt. Das ist ein Gebot: «Liebe mich!» und kein Verbot: «Liebe keine anderen!»

Das hört sich an, als wäre Eifersucht schon vorprogrammiert. Wie lernt man damit umzugehen?

Lendt: Wir dürfen Eifersucht nicht als etwas Gott Gegebenes und Unabwendbares hinnehmen. Eifersucht ist kein klassisches Gefühl wie Freude, Trauer oder Überraschung. Eifersucht ist ein Sammelbegriff für viele verschiedene Gefühle. Wenn ich den Eifersüchtigen frage, was er für den Dritten im Bunde empfindet, kann er sich wüste Folterszenarien vorstellen. Das ist Wut. Wenn jemand das Gefühl hat, mein Partner entgleitet mir, ist das Angst und Trauer. Ein Sammelsurium von grundlegenden Emotionen. Wenn ich dagegen angehen will, sollte ich Eifersucht als Lehrmeister nehmen. Was sagt mir meine Verlustangst? Warum mache ich mein Selbstwertgefühl und Wohlbefinden so stark von jemand anderem abhängig? Und wie reagiere ich darauf? Kann ich daran wachsen?

Sie sind Paarberater. Mit welchen konkreten Problemen kommen die Menschen zu Ihnen?

Lendt: Es geht neben anderem schon viel um das Thema Untreue. Der für mich traurigste Fall ist immer, wenn zwei Menschen kommen und beide auf einem heißen Stuhl sitzen, weil beide bereits fremdgegangen sind. Sie bitten dann um Einzelsitzungen. Dann sitzt man da und darf nicht darüber sprechen und logische Konsequenzen daraus ziehen. Wenn beide bereits die Regeln gebrochen haben, müssten eher die Voraussetzungen geändert werden, als es unter gleichen Voraussetzungen wieder zu versuchen. Monogamie ist wunderbar, aber sie müsste erweiterbar, flexibler sein. Die meisten wechseln lieber den Partner als ihr Modell von Partnerschaft!

Die wenigsten Menschen leben in offenen Beziehungen. Und Polyamorie wird auch durch die Darstellung in den Medien eher als Kuriosum wahrgenommen. Sind das am Ende die besseren Formen des Zusammenlebens?

Lendt: Ich wäre ein schlechter Berater, wenn ich ein Modell favorisieren würde. Ich favorisiere, dass Menschen Entscheidungsfreiheit haben und wissen, ich hab mehr als eine Option. Die anderen Liebesformen werden aber leider gar nicht als lebbare Optionen wahrgenommen. Ich nehme bei der Beratung jede Position ein und frage auch immer: Wie wäre es, wenn Sie sich jetzt trennen? Was wäre daran schlimm, was würden Sie verlieren? Die Leute sind nicht mehr romantisch, wenn sie zu mir kommen, sie sind im Verhandlungsmodus, in einer kaufmännischen Art zu denken. Das ist auch logisch, weil die Paare meist Viertel nach zwölf zu uns kommen und nicht fünf vor zwölf. Wir haben deshalb ein Buch geschrieben für morgens um neun, wenn ich aufstehen will und mich frage, was ist eigentlich Liebe und Partnerschaft? Manchmal ist der Partner nämlich tatsächlich offen für ein anderes Modell und andere Spielregeln.

In einer klassischen Beziehung erfordert es Mut, seinem Partner das auch mitzuteilen.

Lendt: Ja, wer auch nur andeutet, dass er nicht-monogame Wünsche hat, wird im üblichen Dogma schnell kriminalisiert, aber man muss weg von der Schuldfrage. Wirklich schuld an der Schuld ist vor allem die Moral selber, weil sie diese Dogmen der Monogamie entwirft. Ich führe die Paare zu dem Punkt, an dem sie sich fragen: Was wollen wir miteinander, wer können wir füreinander sein? Was ist Liebe, was will die von uns? Wie würde ich gern lieben? Das ist meist nicht wie im Film. Julia Roberts muss Richard Gere in Pretty Woman nicht nach 20 Jahren die Fußnägel aus der Badewanne duschen. Da sieht man keinen Alltag.

Sexuelle Treue spielt für Männer und Frauen unterschiedliche Rollen. Männern scheint es wichtiger zu sein.

Lendt: Das liegt schon in der Erziehung. Jungs werden auch von den aufgeklärtesten Eltern noch als starke Männer erzogen, die weniger Gefühle zeigen. Aber fragen Sie mal eine Prostituierte. Eine Mata Hari oder das Mädchen Rosemarie. Die ganzen Industriemagnaten, die im Bett plötzlich plaudern. Denn Männern löst es das Herz, wenn sie Sex haben. Sie werden emotional über den Weg der Sexualität, deswegen ist es für sie als Zugang zur Emotion so wichtig, deshalb sind sie verletzter, wenn die Frau sexuell fremdgeht.

Verändert sich die Gesellschaft denn hin zu einer freieren Liebe und Sie haben das Handbuch dafür geschrieben?

Lendt: Was wir jetzt haben, ist leider ein Trend zur Belanglosigkeit in der Liebe. Entweder gibt es die Traditionalisten, die auf Treue pochen - auch viele junge Leute. Die verstehen dann aber unter Treue serielle Monogamie. Wenn der Partner untreu wird oder ich drohe untreu zu werden, halte ich meine Weste sauber, indem ich mich trenne. Aber das ist ja nicht treu, also fest und stark. Das sind genauso Wegwerfbeziehungen, wie bei den anderen die eine Sexparty hier und eine da besuchen. Das geht in Richtung emotionaler Skorbut, da fehlt auf Dauer ein Vitamin, da fallen einem die Zähne aus, das hat keinen Biss. Mit dieser Unverbindlichkeit landen wir auch mit der Liebe in der Konsumgesellschaft. Wir benutzen uns nur. Bei diesem Trend wollen wir dazwischen gehen und halten die Idee der Verbindlichkeit bei gleichzeitiger Freiheit hoch. Ich glaube, für dieses Buch ist es schwer, uns zu lieben. Wir spucken mehr als einem in die Suppe, weil wir eine verantwortungsvolle Haltung zur Liebe propagieren, aber kein Modell für alle empfehlen - so was kann es nicht geben.

Brauchen wir dann eine gänzlich neue Auffassung von Liebe?

Lendt: Wir zeichnen ein anderes, romantischeres Bild von der Liebe, denn wenn sich immer wieder Menschen «fremdverlieben», kann die Liebe an sich ja nicht monogam-exklusiv sein und Romantik war im Kern das: Grenzen sprengen, über das Bekannte hinausgehen. Es ist durchaus möglich, dass ich zwei, drei Menschen liebe oder dass ich jemanden liebe, aber nicht begehre. Wenn wir uns unserer Sehnsucht stellen und dieser dann vorsichtig und einvernehmlich mit allen Beteiligten zusammen nachgehen, können wir mit unserer eigenen Art zu lieben wachsen. Dann ist die Liebe unsere Lehrmeisterin - das nennen wir Philophilia, die Liebe zur Liebe. Wir betrachten dann Beziehungsfragen vom Standpunkt der Liebe aus, nicht durch eine Brille normativer Moral. Dann werden oft sehr kreative Lösungen sichtbar, die unter dem Dogma der Monogamie nicht mal gedacht werden dürfen. Das Dogma ist das Problem. Deshalb: Gäbe es bei uns ein Dogma, mehr als einen Menschen lieben zu müssen, dann hätten wir wohl ein Buch über die wundervollen Möglichkeiten der Zweier-Partnerschaft geschrieben.Holger Lendt ist Diplom Psychologe und Blog-Autor bei ElitePartner.de.

Lesetipp: Treue ist auch keine Lösung. Ein Plädoyer für mehr Freiheit in der Liebe, von Lisa Fischbach und Holger Lendt, 256 Seiten, Pendo Verlag, 16,99 Euro.

Quelle: News - Gesundheit News - Monogamie - Lieber Sex statt Treue
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Wenn Bärchen auf den Alpha-Rüden trifft PDF Drucken E-Mail

Wenn Bärchen auf den Alpha-Rüden trifft

Sie sind da, wenn man sie nicht erwartet: Pärchen, die sich peinliche Kosenamen geben. Völlig schambefreit nennen sie sich «Schatz», «Haselpups» oder «Bärchen» - mitten in der Öffentlichkeit. Gerade eben hat man bei der Party noch die geplanten Steuersenkungen diskutiert, da steht plötzlich dieser Kosename mitten im Raum. «Zuckerstange, bringst du mir auch noch ein Bier mit?» fragt sie, und er antwortet: «Natürlich, mein Mausi.»

Kosenamen sollen Nähe erzeugen. Sie zeigen, dass da zusammen ist, was zusammen gehört. Dabei gibt es ein kleines Problem: Rund 37 Prozent der Deutschen nennen ihren Partner «Schatz». Wer sein Anhängsel an einem Samstag in der Fußgängerzone verliert und nur den Kosenamen ruft, könnte ungeahnten Zuspruch erfahren und auf eine große Anzahl von Schätzen treffen.

Man kann sich mit der offen dargestellten Nähe aber auch ins Abseits manövrieren. Beispielsweise dann, wenn sich Freunde durch die eindeutig sexualisierte Form des Kosenamens gestört fühlen - oder auch, wenn dem Partner selbst die Bezeichnung peinlich ist. Ein «Stummelschwänzchen» mag in trauter Zweisamkeit neckisch sein, hört aber die gesamte Familie bei Tante Ernas 80. Geburtstag zu, ist es schon nicht mehr so witzig.

Was die zehn beliebtesten Kosenamen wirklich bedeuten, lesen Sie in unserer Textstrecke. Klicken Sie sich durch und erfahren Sie, was Ihr Partner wirklich mit «Bärchen» oder «Süße» meint.

 

Und in unserer Bilderstrecke finden Sie unsere Top Ten der Kosenamen, die gar nicht gehen - und die wir nie hören wollen.

Diskutieren Sie mit: Welche Kosenamen mögen Sie? Haben Sie gar einen, für den Sie immer ausgelacht werden - oder einen, um den Sie alle beneiden?

Quelle: News - Gesellschaft News - Kosenamen - Wenn Bärchen auf den Alpha-Rüden trifft
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Schlucken oder spucken? PDF Drucken E-Mail

Schlucken oder spucken?

«Was sich eine Frau in den Mund steckt, sollte schon gut sein», sagte sich die Hamburger Diplom-Psychologin Angelina Borgae und bat rund 50 schluckfreudige Frauen, den Sperma-Geschmack ihrer Partner zu beurteilen, nachdem diese bestimmte Nahrungsmittel genossen hatten. Die Befragten waren zwischen 20 und 40 Jahre alt, lebten mindestens ein Jahr in der Beziehung und praktizierten regelmäßig Oralverkehr. Die Männer hatten keine körperlichen Grunderkrankungen wie Diabetes, nahmen keine Medikamente und auch keine Drogen ein – diese Faktoren wirken sich womöglich auf den Spermageschmack aus.

Ergebnis der Sperma-Geschmack-Beurteilung der Damen (häufigste Antworten):

Naturzustand: neutral, salzig, milchig, nussig

Knoblauch: säuerlich, faulig, muffig

Alkohol (Bier, mindestens 5): schal, fade, abgestanden, nach Aufwaschwasser

Aspirin (5 Tabletten): bitter, herb

Ananassaft (1,5 Liter): süßlich, lieblich

«Wer will, dass seine Partnerin bis zum bitteren Schuss mitmacht, sollte entweder auf Alkohol, Aspirin und Knoblauch verzichten und anstatt dessen Ananassaft trinken, oder an dem Tag auf eine andere sexuelle Technik ausweichen», so die Hamburger Psychologin Borgaes.

Auch viel Fleisch, Salz und Spargel machen das Sperma bitter. Obst und Gemüse wirken sich dagegen immer positiv auf den Geschmack aus. Ananas, Erdbeeren und Sellerie sind besonders beliebt. In den USA gibt es sogar ein Medikament namens Semenex, das Fruchtextrakte in hoher Konzentration enthält und dafür sorgen soll, dass das Ejakulat süß schmeckt. Es wird in einem Glas Wasser aufgelöst und wirkt innerhalb eines Tages. Sie können aber genauso gut dem Obsthändler um die Ecke vertrauen und viel Geld sparen.

Die richtige Ernährung kann das Schlucken also durchaus angenehmer machen. Aber nicht nur der Geschmack ist entscheidend. Manch eine Blow-Jobberin hat eine psychische Barriere und auch Allergien gegen Spermien kommen öfter vor, als bisher angenommen. Der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) berichtet, dass zwar nur 60 Fälle von Sperma-Allergie in Deutschland medizinisch dokumentiert seien, die Dunkelziffer aber deutlich höher liege. Die Symptome reichen von örtlichen Hautreizungen bis zum allergischen Schock.

Wenn die Liebste also am ganzen Körper Juckreiz hat, sich erbricht und Durchfall bekommt und vielleicht auch noch Asthma entwickelt, ist es ernst. Wer keine Lust hat, nach jedem Oralsex den Notarzt kommen zu lassen, muss sich deshalb noch lange nicht von seiner Liebsten trennen. Kondome und Allergie-Therapie (Hyposensibilisierung) können Abhilfe schaffen.

Auch Unverträglichkeiten können trotz der geringen Mengen vorkommen. Denn Sperma ist alkalisch, und Ihre Partnerin könnte etwas gegen den leicht ätzenden Effekt haben, besonders auf nüchternen Magen. Nach entsprechender Nahrungsaufnahme läßt sich Sperma leichter schlucken.

Und noch ein beruhigendes Argument gegen das Spucken: Dick wird sie von Sperma nur, wenn sie die Pille vergessen hat. Eine Ejakulation hat nur etwa fünf Kalorien, also so viel wie ein Kaugummi.

Quelle: News - Gesundheit News - Oralsex - Schlucken oder spucken?
Tags: Alkohol | Allergie | Alter | Angst | Antibiotikum | Arznei

 
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